Neuromeditation

Menschen meditieren seit tausenden von Jahren. In all dieser Zeit haben sich Kontext und Praktiken immer wieder verändert und an die jeweilige Kultur und Epoche angepasst. Dr. Jeff Tarrant zeigt mit der Methode der Neuromeditation, wie man auch im 21. Jahrhundert dank neuester Technologie seinen Geist zur Ruhe bringen und gezielt fokussieren kann.

Was ist Neuromeditation?

Dr. Jeff Tarrant ist lizenzierter Psychologe, hat eine BCIA-Zertifizierung und unterhält eine Praxis in Eugene, im US-Staat Oregon. Dort kombiniert er moderne und alte Technologie, um ein ganzheitliches Heilungssystem für seine Klienten zu schaffen.

Dr. Tarrants Spezialgebiet ist die Kombination von Neurofeedback und Meditation. Was kann man darunter verstehen? Auf seiner Webseite heißt es:

Trotz der offensichtlichen Attraktivität und der verbesserten Zugänglichkeit des Meditationstrainings mit Programmen wie der Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (MBSR) bleibt es für viele Menschen eine große Herausforderung, eine konsistente Praxis beizubehalten. Anfänger in der Meditation beschweren sich oft darüber, dass sie nicht wissen, ob sie es ‚richtig machen‘ oder geben auf, bevor sie signifikante Fortschritte erzielen.

Neuromeditation kann genau an diesem Punkt Abhilfe schaffen:

Indem dem Meditierenden direkte Rückmeldung über seinen Gehirnwellenzustand gegeben wird, kann ein Neurotherapeut helfen, den Prozess zu definieren und zu verfeinern, was unter Umständen Motivation,  Interesse und Wirkung erhöht. […]

Da Meditation und Neurofeedback beide in das Training von mentalen Zuständen involviert sind, scheint es offensichtlich, dass diese Praktiken genutzt werden könnten, um einander zu verstärken, entweder um tiefere Meditationszustände zu erreichen oder um sie als Behandlungsintervention zu kombinieren für spezifische psychische Probleme wie ADHS, Ängste oder Depression.

Die 4 Arten des Meditierens

Nach Dr. Tarrant gibt es vier verschiedene Arten des Meditierens: „Fokus“, „Achtsamkeit“, „Ruhiger Geist“ und „Offenes Herz“. Diese Abstufungen definieren sich danach, wie und auf was unsere Aufmerksamkeit während des Meditierens gerichtet ist, sowie auf die Wirkung, die es auf unser Gehirn hat.

Fokus

Verbesserung von Fokus, Aufmerksamkeit, Konzentration, Exekutivfunktion und Gehirnaktivität, Steigerung der kognitiven Funktion. Kann besonders hilfreich für ADHS, Gedächtnisprobleme oder kognitive Degeneration sein.

Achtsamkeit

Entwickeln Sie ein ruhiges, nicht-urteilendes Bewusstsein und die Fähigkeit, sich von Gedanken, Gefühlen und körperlichen Empfindungen zu distanzieren. Kann besonders vorteilhaft für Stress und Angst sein.

Ruhiger Geist

Minimierung des „internen Selbstgesprächs“, Erleben von Frieden, Ruhe und Gelassenheit. Diese Form der Praxis kann ideal sein für Zwangsstörungen, Essstörungen, Süchte und Persönlichkeitsbedenken.

Offenes Herz

Verbesserung der Stimmung; werden Sie empathischer, liebevoller, freundlicher und großzügiger. Diese Form eignet sich am besten für Depressionen, Empathieaufbau und die Verbesserung von Beziehungen.

EEG-Neuromeditation – Workshop am 19.4.2019!

Sie wollen Neuromeditation für Ihre eigene Neurofeedback-Praxis nutzen? Oder möchten Sie Ihren eigenen Meditations-Prozess verbessern und verstehen lernen?

Das IFEN bietet ein exklusives Seminar am 19.4.2019 in Mallorca an – Dr. Jeff Tarrant wird Sie höchstpersönlich in die Techniken der Neuromeditation einführen, zusammen mit unseren erfahrenen Experten Thomas Feiner und Normen Schack!

Melden Sie sich noch heute wie gewohnt in unserem IFEN-Kurskatalog an: https://www.neurofeedback-info.de/de/alle-termine-im-ueberblick-2/1-termine/561-eeg-neuromeditation-with-dr-jeff-tarrant.html

Wenn Sie mehr über Neuromeditation erfahren wollen, besuchen Sie Dr. Jeff Tarrants Homepage: https://www.neuromeditationinstitute.com/

 

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