Meditation ist nicht gleich Meditation. Das EEG zeigt, warum das wichtig ist.

Wer „Meditation“ sagt, meint oft sehr unterschiedliche Dinge: die Konzentration auf den Atem, ein Mantra, offene Achtsamkeit, Mitgefühl oder tiefe meditative Zustände. Das sind verschiedene mentale Prozesse – und im EEG werden diese Unterschiede sichtbar.

Mit meinem Team habe ich bei Veranstaltungen von Dr. Joe Dispenza Tausende EEGs aufgenommen. Außerdem reise ich regelmäßig nach Indien, um gemeinsam mit der S-VYASA Yoga University die Gehirnaktivität von Meditierenden zu untersuchen. Was wir dabei sehen, reicht weit auseinander: Bei manchen verändert sich kaum etwas, bei anderen entstehen ausgeprägte und teils sehr ungewöhnliche EEG-Muster.

Was das EEG zeigen kann

Verschiedene Meditationsstile gehen mit unterschiedlichen Veränderungen einher – in Alpha, Theta, Gamma, in der Konnektivität und in der zeitlichen Dynamik. Das EEG misst dabei weder Spiritualität noch Erleuchtung. Es zeigt, wie sich das Gehirn während einer Meditation organisiert und an einen Zustand anpasst.

Besonders aussagekräftig sind Vorher-nachher-Vergleiche. Wir sehen dann nicht nur einen Momentzustand, sondern auch, wie sich das Gehirn durch die Meditation verändert. Gerade solche Veränderungen übersieht man in kleinen Laborstudien leicht, in denen oft nur wenige, sehr erfahrene Meditierende untersucht werden.

NeuroMeditation unterstützt das Einschwingen

Hier setzt EEG-NeuroMeditation an. Das eigene EEG dient als Rückmeldung, damit das Gehirn leichter erkennt, wann es sich dem gewünschten Zustand nähert.

Ich spreche dabei gern vom Einschwingen: Das Gehirn lernt, einen meditativen Zustand schneller zu finden, ihn zu stabilisieren und später auch ohne technische Unterstützung wieder aufzurufen.

Nicht jeder Stil passt zu jedem Menschen

Manche profitieren von konzentrativen Übungen, andere von offener Wahrnehmung, von Mitgefühl oder innerer Stille. Eine Brainmap kann erste Hinweise geben. Entscheidend ist aber, wie sich das EEG während der jeweiligen Meditation tatsächlich verändert.

In der EEG-NeuroMeditation unterscheiden wir fünf Stile: Focus, Mindfulness, Open Heart, Quiet Mind und Deep States.

 

Wer diese Stile, ihre EEG-Muster und ihre praktische Anwendung kennenlernen möchte, kann das im 4,5-tägigen Kurs „EEG-NeuroMeditation“ mit Normen Schack und Marbod Kindermann in Hannover tun – mit hohem Praxisanteil und der Möglichkeit zur Zertifizierung auf Level 1 oder Level 2.

Termin und Anmeldung: https://neurofeedback-info.de/termine-kursbuchung-seminare/alle-fortbildungen-im-ueberblick/courses/1074-kurs-eeg-neuromeditation-0.html