{"id":1591,"date":"2022-09-20T23:07:30","date_gmt":"2022-09-20T23:07:30","guid":{"rendered":"https:\/\/neurofeedback-ifen.com\/blog\/?p=1591"},"modified":"2025-07-22T11:02:47","modified_gmt":"2025-07-22T11:02:47","slug":"konzept-fu%cc%88r-die-behandlung-der-long-covid-patienten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neurofeedback-ifen.com\/blog\/konzept-fu%cc%88r-die-behandlung-der-long-covid-patienten","title":{"rendered":"Konzept fu\u0308r die Behandlung der Long-Covid-Patienten"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00a9 Hanelore Branga &#8211; Praxis fu\u0308r Ergotherapie und Neurofeedback \u2013 Milchstr. 19, 48465 Schu\u0308ttorf<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_75 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/neurofeedback-ifen.com\/blog\/konzept-fu%cc%88r-die-behandlung-der-long-covid-patienten\/#POST-COVID-SYNDROM_%E2%80%93_Behandlungskonzept\" >POST-COVID-SYNDROM \u2013 Behandlungskonzept<\/a><ul class='ez-toc-list-level-3' ><li class='ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/neurofeedback-ifen.com\/blog\/konzept-fu%cc%88r-die-behandlung-der-long-covid-patienten\/#Was_ist_%E2%80%9ELong-Covid%E2%80%9C_oder_%E2%80%9EPost-Covid%E2%80%9C\" >Was ist \u201eLong-Covid\u201c oder \u201ePost-Covid\u201c?<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/neurofeedback-ifen.com\/blog\/konzept-fu%cc%88r-die-behandlung-der-long-covid-patienten\/#Befunderhebung_beim_Patienten_mit_Long_COVID\" >Befunderhebung beim Patienten mit Long COVID<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/neurofeedback-ifen.com\/blog\/konzept-fu%cc%88r-die-behandlung-der-long-covid-patienten\/#Therapie_im_Rahmen_einer_Praxis_fuer_Ergotherapie_und_Neurofeedback\" >Therapie im Rahmen einer Praxis fu\u0308r Ergotherapie und Neurofeedback<\/a><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"POST-COVID-SYNDROM_%E2%80%93_Behandlungskonzept\"><\/span>POST-COVID-SYNDROM \u2013 Behandlungskonzept<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Was_ist_%E2%80%9ELong-Covid%E2%80%9C_oder_%E2%80%9EPost-Covid%E2%80%9C\"><\/span>Was ist \u201eLong-Covid\u201c oder \u201ePost-Covid\u201c?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p>Die Erkrankungen mit dem SARS-Cov2 werden COVID-19 genannt. Bei ungef\u00e4hr 10% der Erkrankten halten die Beschwerden l\u00e4nger als 4 Wochen an. Dieser Zustand wird als \u201eLong-Covid\u201c oder \u201ePost-Covid\u201c(PCS) bezeichnet.<\/p>\n<p>Die Betroffenen berichten u\u0308ber Mu\u0308digkeit und ausgepr\u00e4gte Ersch\u00f6pfung nach k\u00f6rperlicher und geistiger Anstrengung. Die F\u00e4higkeiten Zusammenh\u00e4nge zu verstehen und sich ausdauernd zu konzentrieren scheinen auch im Mitleidenschaft gezogen zu sein. Bei Patienten mit PCS l\u00e4sst die Leistungsf\u00e4higkeit nach. Die Personen haben viel Mu\u0308he den Alltag zu bew\u00e4ltigen und im Beruf die Performance zu haben. Die Wahrnehmung, speziell olfaktorisch und gustatorisch, ist bei manchen Patienten l\u00e4nger betroffen. Dazu kommt das wellenartige Auftreten von \u201ewandernden\u201c Schmerzen der Muskeln und Gelenke und Kopfschmerzen. Anhaltende Entzu\u0308ndungen einzelner Organe durch das Virus selbst und Verschlimmerung vorbestehender Erkrankungen werden auch zus\u00e4tzlich berichtet.<\/p>\n<p>Manches deutet darauf hin, dass es unterschiedliche Formen von Long-Covid gibt: eine Form, bei der die Ersch\u00f6pfung u\u0308berwiegt, und eine Form, bei der die anderen Beschwerden dominant sind. Die Symptome des Post-Covid-Syndroms k\u00f6nnen wie folgt zusammengefasst werden:<\/p>\n<p><em><strong>H\u00e4ufig:<\/strong> Fatigue, eingeschr\u00e4nkte Belastbarkeit, Atemnot bei Belastung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen, Riech- und Schmeckst\u00f6rung<br><\/em><em><strong>Gelegentlich:<\/strong> Husten, Schlafst\u00f6rungen, depressive Verstimmung, Angst, Denkst\u00f6rungen, Haarausfall, Stress<br><\/em><em><strong>Selten:<\/strong> L\u00e4hmungen, Kribbeln, Schwindel, Durchfall, \u00dcbelkeit, Herzrasen, Herzstolpern *)<\/em><\/p>\n<p>*) ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit\u00b9<\/p>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Befunderhebung_beim_Patienten_mit_Long_COVID\"><\/span>Befunderhebung beim Patienten mit Long COVID<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p>Vor der Behandlung wird in meiner Praxis eine Evaluation des Patienten EEG-basiert durchgefu\u0308hrt. Das <strong><em>Swingle Assessment und QEEG Brainmapping<\/em> <\/strong>erm\u00f6glicht eine bessere Einsch\u00e4tzung des Patienten.<\/p>\n<p>Das Swingle Assessment ist basiert auf der EEG-Messung mehrerer Bereiche, die Hinweise auf Ungleichgewichten zwischen den Gehirnwellen liefern und die Verbindung zur Symptomatik herstellen. Die Messungen werden zentral Cz, okzipital O1 und frontal F3, F4, Fz durchgefu\u0308hrt.<\/p>\n<p>Mit einer Auswertungsdatei werden die Daten in Form von Verh\u00e4ltnissen zwischen Frequenzbereichen und in verschiedenen Messsituationen (Augen offen, Augen geschlossen, unter einer bestimmten Aufgabe oder Stimuli) berechnet. Als Ergebnis der Auswertung werden Hinweise auf Fehlfunktionen und Defizite gegeben.<\/p>\n<p>Diese Messungen werden nicht mit einer Datenbank verglichen, sondern haben eine klinische und individuelle gro\u00dfe Bedeutung fu\u0308r die Prozessdiagnostik und fu\u0308r die Therapie.\u00b2<\/p>\n<p>Das EEG kann in zwei wesentlichen, unterschiedlichen Begriffen verstanden werden. Einmal als die Darstellung der unterschiedlichen Wellenformen und Muster, im anderen Fall als die Darstellung der gemessenen Amplituden in Form von Zahlen, Diagrammen und Gehirnscans. Bei der zweiten Form handelt es sich dann um ein QEEG, da es dabei um quantitative Eigenschaften des EEGs handelt. Dies sind durch Messung und Berechnung zustande gekommen. Das QEEG ist eine Erweiterung der Auswertung der Rohdaten. \u00b3<\/p>\n<p>In neueren Studien wurden elektroenzephalographische (EEG) Befunde von COVID-19-Patienten mit verschiedenen neurologischen Symptomen mittels visueller Standardanalyse oder Spektralanalyse erhoben. Die meisten EEG-Aufzeichnungen waren normal oder wiesen unspezifische Anomalien auf. Diese waren als fokale oder generalisierte Verlangsamung, interiktale epileptische Muster, Krampfanf\u00e4lle oder Status epilepticus zu erkennen.<\/p>\n<p>Interessanterweise wurden in der akuten Phase auch neuartige EEG-Anomalien u\u0308ber frontalen Bereichen beschrieben. Die zugrundeliegenden Mechanismen, die bei COVID-19 zu einer Hirnsch\u00e4digung fu\u0308hren, sind noch unbekannt und Gegenstand von Diskussionen. Diese frontalen EEG-Anomalien k\u00f6nnten die Hypothese untermauern, dass SARS-Cov2 u\u0308ber Geruchsstrukturen in das zentrale Nervensystem (ZNS) gelangt und sich dann u\u0308ber die Frontallappen im ZNS ausbreitet. Diese Hypothese wird durch das Vorhandensein von Anosmie bei einem erheblichen Anteil der COVID-19-Patienten und durch Neuroimaging-Studiendien gestu\u0308tzt, die orbitofrontale Anomalien best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>COVID-19 stellt eine neue Viruserkrankung dar, die nicht nur durch respiratorische Symptome, sondern auch durch eine systemische Invasion in Verbindung mit extra-respiratorischen Symptomen gekennzeichnet ist.<\/p>\n<p>Die neurologischen Ausfallerscheinungen mu\u0308ssen im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stehen. Eine funktionelle Beurteilung des Gehirns mittels EEG in Kombination mit anatomischer und funktioneller Bildgebung des Gehirns ist entscheidend fu\u0308r ein besseres Verst\u00e4ndnis der Pathophysiologie. Die Entwicklung der Symptome zusammen mit den EEG-Mustern im Abstand zur akuten Episode sollte ebenfalls untersucht werden.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden 107 Studien einbezogen. Normale EEG-Befunde wurden in Serien von Erwachsenen (Cecchetti et al., 2020; Helms et al., 2020b; Petrescu et al., 2020) und Fallberichten von Patienten mit verschiedenen neurologischen Erkrankungen dokumentiert.<\/p>\n<p>Fokale oder generalisierte Anf\u00e4lle (Elgamasy et al., 2020; Fasano et al., 2020; Garc\u00eda-Howard et al., 2020; Lyons et al., 2020), nicht-epileptische Anf\u00e4lle (Logmin et al., 2020), Myoklonus (Muccioli et al., 2020b; R\u00e1bano-Su\u00e1rez et al., 2020), psychotische Symptome (Lim et al., 2020), Enzephalopathie (Andriuta et al., 2020; Chaumont et al., 2020; Delorme et al, 2020; Paterson et al., 2020; Perrin et al., 2020), Enzephalitis (Paterson et al., 2020), Hirnstamm-Enzephalitis (Khoo et al., 2020) und Enzephalomyelitis (Zoghi et al., 2020) sind einige gesundheitliche Folgen, die im Zusammenhang mit der COVID-19-Erkrankung stehen. Einige Studien berichteten auch u\u0308ber unspezifische Anomalien, ohne dass die Autoren genauere EEG-Merkmale angegeben h\u00e4tten (Chougar et al., 2020; Farley und Zuberi, 2020; Freij et al., 2020; Helms et al., 2020a; Pugin et al., 2020).<sup>4<\/sup><\/p>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Therapie_im_Rahmen_einer_Praxis_fuer_Ergotherapie_und_Neurofeedback\"><\/span>Therapie im Rahmen einer Praxis fu\u0308r Ergotherapie und Neurofeedback<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p>Die Behandlung der Patienten mit Post-Covid-Syndrom erfolgt in meiner Praxis basiert auf 3 S\u00e4ulen, die eine Argumentation in der Fachliteratur haben. Zus\u00e4tzlich dazu, bekommen die Klienten Tipps und \u201eHausaufgaben\u201c, um die Therapie auch zu Hause zu unterstu\u0308tzen und um aktiv und verantwortungsvoll den Verlauf der Behandlung zum Erfolg zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Im Folgenden m\u00f6chte ich diese 3 S\u00e4ulen definieren und erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Neurofeedback<\/strong><br>Das Wort Neurofeedback verr\u00e4t uns, dass es um Ru\u0308ckmeldung geht, das mit dem Nervensystem gekoppelt wird. Diese Technik kommt aus der gro\u00dfen Familie des Biofeedbacks.<br>Mit dem Biofeedback wird es m\u00f6glich, unbewusste K\u00f6rpervorg\u00e4nge zu messen, zuru\u0308ckzumelden, um es bewusst zu machen, und auch zu trainieren, falls es erwu\u0308nscht ist. Diese Technik wird sowohl therapeutisch benutzt, um die Funktionen des K\u00f6rpers zu verbessern und ein Gleichgewicht zu erlangen, als auch als Pr\u00e4vention, um die Hom\u00f6ostase der k\u00f6rperlichen Funktionen zu erhalten.<br>Das Neurofeedback macht die Vorg\u00e4nge des Gehirns sichtbar und bietet der trainierenden Person ein Feedback und damit auch die M\u00f6glichkeit einer \u00c4nderung. Die Ru\u0308ckmeldung wird basierend auf die EEG berechnet.<br><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Biofeedback Herzratenvariabilit\u00e4t<\/strong><br>Biofeedback (BFB) ist eine nicht-invasive Therapie, die Selbstregulierung des inneren Zustands auf der Grundlage von Informationen u\u0308ber Biosignalver\u00e4nderungen an den Teilnehmer zuru\u0308ckmeldet <sup>5<\/sup>. Sobald die Amplitude des Biosignals (z. B. der EEG-Aktivit\u00e4t) den Wert erreicht, der mindestens so hoch ist wie der vom BFB-Therapeuten eingestellte Wert, erh\u00e4lt der Teilnehmer auditives und\/oder visuelles Feedback. Durch den wiederholten Empfang von diesen Ru\u0308ckmeldungen ist das Gehirn in der Lage, diese Feedbacks mit den zugrundeliegenden mentalen und psychophysiologischen Zust\u00e4nden, die mit der belohnten Aktivit\u00e4t verbunden sind, in Verbindung zu setzen. Folglich wird es aufgrund des assoziativen Lernens fu\u0308r den Teilnehmer immer einfacher, die Zust\u00e4nde zu erreichen, die mit einem erh\u00f6hten Niveau der belohnten Aktivit\u00e4t verbunden sind. Zu den Biosignalmodalit\u00e4ten k\u00f6nnen Herzschlagmuster geh\u00f6ren, Elektroenzephalogramm (EEG)-Ver\u00e4nderungen, Blutsauerstoff-abh\u00e4ngige Ver\u00e4nderungen und andere. <sup>6<\/sup> <sup>7<\/sup> <sup>8<\/sup> <br>Das <strong>Herzratenvariabilit\u00e4ts-Biofeedback (HRV-basiertes BFB)<\/strong> basiert auf der Ru\u0308ckmeldung von Herzfrequenzdaten an den Teilnehmer w\u00e4hrend der Atmung. Der Teilnehmer versucht, seine respiratorische Sinusarrhythmie (RSA) zu maximieren. Die RSA ist die Herzaktivit\u00e4t, die den Ver\u00e4nderungen der Herzfrequenz entspricht, die durch die Atmung beeinflusst wird. Die Herzfrequenz steigt w\u00e4hrend der Einatmung an und nimmt w\u00e4hrend der Ausatmung ab.<br>Die Effizienz des Gasaustauschs wird in der Lunge maximiert. <sup>9<\/sup> <sup>10<\/sup><br>W\u00e4hrend des HRV -Trainings werden die RSA-Oszillationen einfacher und sinusf\u00f6rmiger, was oft innerhalb weniger Minuten erreicht wird, auch wenn der Teilnehmer noch ein Anf\u00e4nger gegenu\u0308ber der HRV-basierten BFB-Behandlung ist <sup>11<\/sup>. RSA wird durch das parasympathische autonome Nervensystem (PANS) gesteuert. Diese Postulate werden auch durch Studien unterstu\u0308tzt, die einen gr\u00f6\u00dferen Baroreflex (ein Mechanismus zur Aufrechterhaltung der kardiovaskul\u00e4ren Hom\u00f6ostase) nachweisen konnten <sup>12<\/sup>. Zudem wurde eine h\u00f6here HRV nach BFB-HRV <sup>13<\/sup> und w\u00e4hrend der BFB-basierten HRV festgestellt <sup>14<\/sup>, da sowohl eine hohe HRV als auch der Baroreflex Marker fu\u0308r das parasympathische autonome Nervensystem sind <sup>15<\/sup>.<br>Au\u00dferdem wurde berichtet, dass HRV-basiertes BFB zur Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz <sup>16<\/sup>, was ebenfalls fu\u0308r die F\u00e4higkeit spricht, das autonome Nervensystem in Richtung so zu beeinflussen, dass der Parasympathikus aktiviert wird. Die subdiaphragmatische Atmung fu\u0308hrt zur Aktivierung des Baroreflexes und der vagalen Afferenzen u\u0308ber <sup>17<\/sup>. Das \u00dcben der Bauchatmung ist daher fu\u0308r die Durchfu\u0308hrung des Trainings mit dem HRV-BFB sehr wichtig.<br><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Photobiomodulation<\/strong><br>Unter Photobiomodulation (PBM) versteht man die Anwendung geringer Mengen von rotem oder Nahinfrarotlicht (NIR), um biologische Zellen und Gewebe durch photochemische Mechanismen entweder zu stimulieren oder zu hemmen <sup>18<\/sup>. Sie wurde erstmals 1967 entdeckt, als Endre Mester beobachtete, dass eine schwache Laserbehandlung das Nachwachsen von Haaren und die Wundheilung bei Ratten f\u00f6rderte <sup>19<\/sup>. Dies gab den Ansto\u00df zu zahlreichen Untersuchungen u\u0308ber den Einsatz von schwachen Lasern und Leuchtdioden (LEDs) zu therapeutischen Zwecken, die unter dem Begriff &#8222;Low-Level-Lichttherapie&#8220; (LLLT) zusammengefasst werden. Im Jahr 2015 wurde von Forschern auf diesem Gebiet eine globale Initiative ergriffen, um den Begriff &#8222;Photobiomodulation&#8220; zu standardisieren. Die transkranielle PBM (tPBM), die auf die Zufuhr von Lichtenergie zum Gehirn abzielt, wird mit einer erh\u00f6hten zerebralen Durchblutung, Sauerstoffverfu\u0308gbarkeit und -verbrauch, Adenosidtriphosphat (ATP)-Produktion und verbesserter Mitochondrienaktivit\u00e4t in Verbindung gebracht <sup>20<\/sup>. In ju\u0308ngerer Zeit hat die tPBM ihren Wert als Behandlung fu\u0308r neurologische <sup>21<\/sup> und neurodegenerative Erkrankungen, einschlie\u00dflich der Alzheimer-Krankheit <sup>22<\/sup>, unter Beweis gestellt.<br>Transkranielle PBM verbessert den regionalen zerebralen Blutfluss bei Personen mit traumatischen Hirnverletzungen, sowie bei schweren Depressionen und der Parkinsonschen Krankheit <sup>23<\/sup>.<br>Ein Anstieg der ATP-Produktion und ein verbesserter regionaler zerebraler Blutfluss sind wesentliche Faktoren, die eine schnellere Reparatur des betroffenen Nervensystems erm\u00f6glichen. Es wurde vermutet, dass die NIR-Therapie viele dopaminerge Zellen vor dem Zelltod bewahrt. Dieser Effekt der PBM wurde bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit genutzt.<br>Naeser et al. beschrieben zwei Fallberichte u\u0308ber chronische Hirnverletzungen, bei denen sich die Kognition nach einer PBM-Behandlung verbesserte. Die Patienten berichteten u\u0308ber besseren Schlaf und Verbesserung bei den sozialen, zwischenmenschlichen und beruflichen Funktionen <sup>24<\/sup>.<br>Au\u00dferdem berichteten Azbel et al. 1993 u\u0308ber die fru\u0308heste Studie an einem Gehirn-Tiermodell. Die Autoren beschrieben die Verbesserung der synaptischen Leitf\u00e4higkeit in Hippocampus-Neuronen nach PBM <sup>25<\/sup>.<br>Die PBM wurde auch zur Reparatur des Ru\u0308ckenmarks eingesetzt. Das Ru\u0308ckenmark ist eine empfindliche, lange, schwanzf\u00f6rmige Struktur, die am Ende des Hirnstamms beginnt und sich bis zum Ende der Wirbels\u00e4ule erstreckt. Das Ru\u0308ckenmark besteht aus Nerven, die Signale zwischen dem Gehirn und den anderen Teilen des K\u00f6rpers transportieren. Eine positive Wirkung von PBM bei der Reparatur des Ru\u0308ckenmarks (SCI) wurde von Huang et al. beschrieben <sup>26<\/sup>.<br>Yamany et al. wiederum fu\u0308hrten PBM bei drei\u00dfig Probanden mit schmerzhafter diabetischer Neuropathie ein und erzielten eine Schmerzreduktion, eine Ver\u00e4nderung der Haut am Fu\u00df, Mikrozirkulation der Fu\u00dfhaut und Verbesserung einiger elektrophysiologische Parameter der peripheren Nervenfunktion.<sup>27<\/sup><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Ich habe in meiner Praxis den Anspruch evidenzbasiert zu arbeiten und dadurch ist es mir sehr wichtig auch bei PCS-Patienten diesen Standard aufrechtzuerhalten. Die Studienlage ist immer noch nicht eindeutig, welche Mechanismen der Erkrankung zugrunde liegen und dementsprechend gestaltet sich auch die Behandlung schwierig. Die Individualit\u00e4t jeden einzelnen Patienten sollte immer beru\u0308cksichtigt werden, um daraufhin die Therapie angepasst und optimiert aufbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die folgende Evidenz stu\u0308tzt meine Annahmen, dass meine Entscheidung der Behandlung eine wichtigere Rolle fu\u0308r die PostCovid-Patienten spielen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wurde festgestellt, dass das Neurofeedback in der Lage ist, verschiedene neurologische Probleme zu ver\u00e4ndern und den Zustand zu verbessern, wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Depression, Mu\u0308digkeit, epileptische Anf\u00e4lle, die sich mit den Symptomen u\u0308berschneiden, die h\u00e4ufig auch nach der COVID-19 akuter Behandlung persistieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Daru\u0308ber hinaus erwies sich die NFB als wirksam bei Behandlung des chronischen Ersch\u00f6pfungssyndroms (CFS) und Multipler Sklerose (MS), die beide \u00e4hnliche Symptome wie die Komplikationen nach COVID-19 aufweisen, wie Schmerzen, Mu\u0308digkeit und Depression.<\/p>\n\n\n\n<p>Das NFB l\u00f6st mikrostrukturelle Ver\u00e4nderungen der wei\u00dfen und grauen Substanz aus, die mit einer Verbesserung der Funktionen der trainierten Hirnareale verbunden sind. Daru\u0308ber hinaus wurde wiederholt dokumentiert, dass NFB-induzierte Verhaltensverbesserungen der Gehirnfunktionen langfristig persistieren. Au\u00dferdem wurde die NFB-Therapie auch mit einer erh\u00f6hten Konzentration des neurotrophen Faktors in Verbindung gebracht wird, der an der Regulierung der hom\u00f6ostatischen <br>Plastizit\u00e4t beteiligt ist, und der eine wesentliche Rolle spielt fu\u0308r die erfolgreiche Aufrechterhaltung der Hirndynamik.<sup>28<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Post-COVID-19-Patienten k\u00f6nnten auch von einer HRV-basierten BFB-Behandlung profitieren. Zun\u00e4chst einmal basiert dieser Vorschlag auf der signifikanten \u00dcberschneidung zwischen Post-COVID-19-Symptomen und anderer \u00c4tiologien, die erfolgreich mit HRV-BFB behandelt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens, da HRV-BFB in der Lage ist, Marker fu\u0308r das parasympathische autonome Nervensystem (PANS) zu verbessern, wie z. B. eine erh\u00f6hte HRV und erh\u00f6hter Baroreflex, sind COVID-19-Patienten mit unteraktiviertem\/gehemmtem PANS und\/oder u\u0308beraktiviertem autonomen sympathischen Nervensystem (SANS) geeignete Kandidaten fu\u0308r eine HRV-BFB-Behandlung.<\/p>\n\n\n\n<p>Drittens: Der erfolgreiche Erwerb des richtigen Atemmusters, das zum Erfolg des HRV-BFB-Trainings fu\u0308hrt, kann dazu beitragen bessere Atemgewohnheiten wiederherzustellen. Das fu\u0308hrt zu einem effektiveren Gasaustausch in der Lunge fu\u0308hrt, was eine bessere Sauerstoffversorgung zur Folge hat. Dadurch wird die Regeneration und\/oder Wiederherstellung von gesch\u00e4digtem Gewebe im COVID-19 Zustand beschleunigen. Eine Therapie mit HRV-BFB-Training k\u00f6nnte vor allem fu\u0308r jene Menschen von gro\u00dfer Bedeutung sein, die die unangepasste Atemmuster und\/oder andere Atembeschwerden aufweisen, die h\u00e4ufig nach COVID-19 auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zuletzt steht das ANS in engem Zusammenhang mit dem reibungslosen Funktionieren des Immunsystems im Zusammenhang. SANS ist an der Steuerung proinflammatorischen Ver\u00e4nderungen beteiligt, w\u00e4hrend PANS die Unterdru\u0308ckung von pro-inflammatorischen Markern vermittelt. Es wurde festgestellt, dass HRV-BFB die Resilienz gegenu\u0308ber Entzu\u0308ndungsmarker, erh\u00f6ht. Das k\u00f6nnte durchaus ein Hinweis sein auf den potenziellen therapeutischen Nutzen fu\u0308r Post-COVID-19-Teilnehmer <sup>29<\/sup>, die an einer langfristigen Deregulierung des Immunsystems leiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Beleg fu\u0308r die potenzielle therapeutische Wirkung von HRV-basierter BFB fu\u0308r Post-COVID-19-Teilnehmer stammt aus Neuroimaging-Studien. Die Studien zeigten einen Anstieg der Durchblutung der Amygdala, des Hippocampus und des Gyrus Cingulum sowie eine gr\u00f6\u00dfere Konnektivit\u00e4t zwischen subkortikalen limbischen Bereichen und pr\u00e4frontalem Kortex w\u00e4hrend <br>HRV-basierter BFB. Die oben genannten limbischen Areale u\u0308berschneiden sich mit den Bereichen, die bei den Post-COVID-19-Patienten wiederholt als auff\u00e4llig gefunden wurden und mit einigen neurologischen Komplikationen nach COVID-19 korrelieren.<\/p>\n\n\n\n<p>HRV-basierte BFB k\u00f6nnte dazu beitragen, die Aktivit\u00e4t in CANS zu normalisieren und die zugrundeliegenden Funktionen im Post-COVID-19-Zustand wiederherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist jedoch zu erw\u00e4hnen, dass kein Zusammenhang zwischen dem Grad der Ver\u00e4nderung von ANS-Markern und dem Schweregrad der Komplikationen nach COVID-19 noch nicht gefunden\/untersucht wurde.<sup>30<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>In meiner Praxis nutze ich die modernste Technik fu\u0308r das Biofeedback, Neurofeedback und Photobiomodulation.<br>Das Biofeedback wird mit dem GP-8 System und die Software von SomaticVision Alive Professional als Herzratenvariabilit\u00e4t-Training durchgefu\u0308hrt. Der Patient wird im Voraus angeleitet, wie die diaphragmatische Atmung funktioniert und es wird ihm angeraten als \u201eHausaufgaben\u201c t\u00e4glich die Durchfu\u0308hrung zu wiederholen \u2013 10-15 Minuten t\u00e4glich fu\u0308r mindestens 4 Mal in der Woche. Bei der \u00dcbung ist es wichtig in drei Positionen zu u\u0308ben \u2013 im Liegen, im Stehen und im Sitzen. Es gibt auch Apps, die diese \u00dcbung unterstu\u0308tzen &#8211; bei setzen des Smartphones auf dem Bauch k\u00f6nnen die Sensoren die Bewegungen registrieren.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie Bauchatmung (Abdominalatmung) oder auch Zwerchfellatmung (Diaphragmalatmung) ist eine normale, ruhige Form der Lungenbelu\u0308ftung (Ventilation). Den eher durch Bewegungen des Brustkorbes dominierten Atmungstyp nennt man Brustatmung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Einatmen erfolgt bei der Bauchatmung durch das Zusammenziehen (Kontraktion) des Zwerchfells, wodurch der Unterdruck im Pleuraspalt verst\u00e4rkt wird. Diesem Unterdruck folgend wird die Lunge ausgedehnt und dadurch wird Luft angesaugt. Das Ausatmen erfolgt bei dieser Atemtechnik durch das Entspannen des Zwerchfells, wodurch sich die Lunge aufgrund der Eigenelastizit\u00e4t zusammenzieht und die Luft \u201eauspresst\u201c. Bewusst kann die Ausatmung durch die Anspannung der Bauchmuskeln unterstu\u0308tzt werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Diese Form der Atmung wird unbewusst eingesetzt, wenn der menschliche K\u00f6rper entspannt ist, beispielsweise beim Sitzen oder Schlafen, sowie von Kleinkindern und alten Menschen. Bewusst wird die Bauchatmung von geu\u0308bten S\u00e4ngern und Blasmusikern zur Atemstu\u0308tze sowie als wichtiger Bestandteil in vielen asiatischen Kampfku\u0308nsten und bei einigen Formen des Yoga eingesetzt.[2] Dadurch, dass nur ein geringer Anteil der Atemmuskulatur aktiv ist, wird weniger Energie verbraucht als bei der Brustatmung. Der Blutdruck wird gesenkt und die Verdauung durch die Massage der Eingeweide gef\u00f6rdert. Au\u00dferdem wird durch den Unterdruck im Bauchraum der ven\u00f6se Ru\u0308ckstrom gef\u00f6rdert, da sich dieses Druckgef\u00e4lle bis auf die untere Hohlvene (Vena cava inferior), welche in den rechten Vorhof des Herzens mu\u0308ndet, fortsetzt. Daher ist die Bauchatmung auch bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen empfehlenswert.\u201c <\/em><sup>31<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Das Neurofeedback fu\u0308hre ich mit dem System von BrainmasterTechnologies mit dem Discovery Verst\u00e4rker und die Software BrainAvatar mit den IFEN-ProZ Protokolle von dem Institut von EEG-Neurofeedback Thomas Feiner durch. Die sLORETA Protokolle erm\u00f6glichen den Einsatz des Neurofeedbacks auch bei tiefliegenden Strukturen, die als Regions of Interest (ROI) eingestellt werden. Durch das BrainMapping und die sLORETA-Auswertung kann ich genau sehen, welche ROI beim Patienten trainiert werden sollen. Z-Scores basieren tats\u00e4chlich auf dem quantitativen EEG, das Kliniker verwenden, um Trainingsorte zu definieren fu\u0308r Neurofeedback.<\/p>\n\n\n\n<p>Z-Score Training oder LZT (Live Z-Score-Training) ist in der Regel ein multivarianter Ansatz. Es nutzt Daten aus verschiedenen Platzierungen, wandelt sie durch Vergleich einer normativen Datenbank in Z-Scores um, und erm\u00f6glicht das Training in Richtung einer normativen Datenbank in Echtzeit. Daher berechnen die Protokolle Abweichungen von der Norm. Es gibt immer Werte, die innerhalb oder au\u00dferhalb der Norm liegen. Und das ist was in einem Schwellenparadigma fu\u0308r Neurofeedback verwendet werden kann. Alles im Standard wird nicht angeru\u0308hrt, da es in Ordnung ist \u2013 nur Werte au\u00dferhalb der Norm sollten trainiert werden. Das alles macht das Z-Score-Training sehr attraktiv. Alle relevanten Werte k\u00f6nnen wir jetzt w\u00e4hrend einer Sitzung unter Verwendung von Amplitude, Koh\u00e4renz, Phase, Asymmetrie und auch LORETA-Werten gleichzeitig trainieren. Jeder Wert kann in<br>einen Z-Score-Wert umgewandelt werden und so zum Trainingsparameter werden.<meta http-equiv=\"content-type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><sup>32<\/sup><br>Im IFEN-Pro-Z-Protokoll ist das Training ein hochdynamischer und gehirnfreundlicher Prozess. Es kann als bezeichnet werden Smart Protocol, da es durch seine intelligenten Algorithmen fast alles macht. Die Schwellwertparadigmen sind immer genau, da das Protokoll die Ausrei\u00dfer findet und die Schwellenwert genau dort, wo die Ausrei\u00dfer sind. Das IFEN-Z-Score-Protokoll l\u00e4sst das Gehirn verschieben und ku\u0308mmert sich global nur um sanfte Verschiebungen, indem es die abweichenden Werte in mehreren Regionen des Gehirns anspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich kommen die Neurofeedback Neuromeditation-Protokolle zum Einsatz. Diese sind in Anlehnung auf die dominante Symptomatik des Patienten und die Ziele der Therapie eingestellt. Die Fokus-Neuromeditation wende ich bei Konzentrationsst\u00f6rungen, Ged\u00e4chtnisst\u00f6rungen und kognitive Beschwerden an. Diese Art der Meditation kann auch bei milden Gehirn-Verletzungen durchgefu\u0308hrt werden. Dabei werden der anteriore cingul\u00e4re Kortex (ACC) und der posteriore cingul\u00e4re Kortex (PCC) trainiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ACC dient als Verbindung zwischen den h\u00f6heren Gehirnzentren des Kortex und den niedrigeren Gehirnzentren des limbischen Systems. Als solches ist er sehr wichtig fu\u0308r die Koordinierung von Elementen des Denkens und Fu\u0308hlens. Der ACC ist an vielen Aufgaben beteiligt, unter anderem an der F\u00e4higkeit, die Aufmerksamkeit auf ein einzelnes Objekt zu richten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der PCC ist der Knotenpunkt des Default-Mode-Network (DMN; Ruhenetzwerk). Diese Hirnregion ist sehr stark an Gedanken beteiligt, die mit unserer Vorstellung von uns selbst zu tun haben. Auf diese Weise ist diese Region wichtig fu\u0308r das Umherschweifen der Gedanken. <sup>33<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Fokus-Meditation fu\u0308hrt dazu, eine Balance zu finden zwischen der Aktivierung oder der Hemmung beider Regionen. Wenn der Geist nicht mit einer Aufgabe besch\u00e4ftigt ist (Funktion des ACC), denkt er an das Selbst (DMN). Die Patienten trainieren zuhause nur als reine Meditation, ohne die EEG-Ru\u0308ckmeldung. In der Praxis, wird die \u00dcbung mit einem EEG-Protokoll begleitet, das ein Feedback u\u0308ber die Aktivierung\/Hemmung von ACC und PCC erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Photobiomodulation wird mittels Vielight Neuro Alpha durchgefu\u0308hrt. Das System u\u0308bertr\u00e4gt pulsierende Nah-Infrarot-Energie (NIR) durch den Sch\u00e4del zum Gehirn. Das Neuro Alpha emittiert 810nm NIR Energie und pulsiert diese Energie mit einer Frequenz von 10 Hz. Diese Frequenz ist den neuronalen Alphawellen des Gehirns \u00e4hnlich. Alphawellen sind mit dem Alphazustand des Gehirns korreliert und unterstu\u0308tzen die geistige Koordination, die Achtsamkeit und das Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Patienten trainieren 2-3 w\u00f6chentlich in der Praxis zwischen 45 und 60 Minuten, abh\u00e4ngig von der Verordnung fu\u0308r Ergotherapie. Die Therapieeinheit f\u00e4ngt mit Neurofeedback an und anschlie\u00dfend wird HRV-Training gleichzeitig mit der Photobiomodulation durchgefu\u0308hrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Feedback w\u00e4hrend des NFB ist individuell ausgesucht. Meistens ist das visueller Art. Die Patienten schauen sich ein Video an und ein Software-Dimmer erm\u00f6glicht eine Kontrast-Modulation. Zudem werden NFB-Spiele eingesetzt, die auf der IFEN Neuroscience Launcher zu finden sind. Als angenehm werden die Spiele, die weniger spannend sind (IFEN SkyFly oder IFENAir), denn die Patienten mit PostCovid scheinen negativ auf ein \u201ezu viel\u201c an gleichzeitiger Behandlung zu reagieren. Sie berichten<br>u\u0308ber einer Augmentierung der Ersch\u00f6pfung oder der Begleitsymptomatik. Wenn das visuelle Feedback auch \u201ezu viel\u201c ist, stell ich das Protokoll mit \u201eEyes closed\u201c um und die Ru\u0308ckmeldung wird audiomoduliert.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend dem HRV-Biofeedback, hat der Patient den Sensor an dem Finger und das Feedback erfolgt sowohl visuell als auch auditiv. \u00dcber die Alive Software und die AliveEnvironments bekommt der Patient eine graphische Darstellung, die sich bei Erfolg aufbaut \u2013 zum Beispiel die \u201eValley\u201c, wo in eine Wiesenlandschaft Blumen blu\u0308hen und die Musik wird moduliert (leise\/laut). Die Vielight-Cape wird w\u00e4hrenddessen auf dem Kopf gesetzt und die Stimulation fortgefu\u0308hrt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><em><sup>1<\/sup> Leitlinie \u201eLong\/Post-COVID-Syndrom\u201c S1-Leitlinie Ling-\/Post-COVID der AWMF \u2013 Registernummer 020-027 \u2013 Ausgabe 2021<\/em><br><em><sup>2<\/sup> Paul G Swingle, PhD (2015). Adding Neurotherapy to Your Practice \u2013 Clinician\u00b4s Guide to the ClinicalQ, Neurofeedback and Braindriving.<\/em><br><em><sup>3<\/sup> https:\/\/neurofeedback-ifen.com\/blog\/gehirnwellen-als-biomarker &#8211; \u201cGehirnwellen als Biomarker \u2013 das quantitative EEG (QEEG) in der Neurofeedback-Therapie\u201d \u2013 Thomas Feiner 2022<\/em><br><em><sup>4<\/sup> https:\/\/doi.org\/10.3389\/fphys.2020.6224665 Gruzelier, J. H. (2014). Neuroscience and biobehavioral reviews EEGneurofeedback for optimising performance: a review of methodological and theoretical considerations. Neurosci. Biobehav. Rev. 44, 159\u2013182. doi: 10.1016\/j.neubiorev.2014.03.015<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>5<\/sup> Gruzelier, J. H. (2014). Neuroscience and biobehavioral reviews EEGneurofeedback for optimising performance: a review of methodological and theoretical considerations. Neurosci. Biobehav. Rev. 44, 159\u2013182. doi: 10.1016\/j.neubiorev.2014.03.015<br><sup>6<\/sup> Watanabe, T., Sasaki, Y., Shibata, K., and Kawato, M. (2017). Advances in fMRI Real-Time Neurofeedback. Trends Cogn. Sci. 21, 997\u20131010. doi: 10.1016\/j.tics. 2017.09.010<br><sup>7<\/sup> Collura, T. F. (2017). Quantitative EEG and Live Z -Score neurofeedback\u2014current clinical and scientific context. Biofeedback 45, 25\u201329. doi: 10.5298\/1081-5937- 45.1.07<br><sup>8<\/sup> Orendacova, M. et Kvasnak, E. \u2013 \u201cPossible Mechanism underlying neurological Post-COVID Symptoms and Neurofeedback as a Potential Therapy\u201d \u2013 frontiers in Human Neuroscience, 31 March 2022<br><\/em><em><sup>9<\/sup> Lehrer, P., Kaur, K., Sharma, A., Shah, K., Huseby, R., Bhavsar, J., et al. (2020). Heart rate variability biofeedback improves emotional and physical health and performance: a systematic review and meta-analysis. Appl. Psychophysiol. Biofeedback 45, 109\u2013129. doi: 10.1007\/s10484-020-09466-z<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>10<\/sup> Gevirtz, R. (2013). The promise of heart rate variability biofeedback: evidence-based applications. Biofeedback 41, 110\u2013120.<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>11<\/sup> Lehrer, P. M., and Gevirtz, R. (2014). Heart rate variability biofeedback: how and why does it work? Front. Psychol. 5:756. doi: 10.3389\/fpsyg.2014. 00756<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>12<\/sup> Lehrer, P. M., Vaschillo, E., Vaschillo, B., Lu, S. E., Eckberg, D. L., Edelberg, R., et al. (2003). Heart rate variability biofeedback increases baroreflex gain and peak expiratory flow. Psychosom. Med. 65, 796\u2013805. doi: 10.1097\/01.PSY 0000089200.81962.19<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>13<\/sup> Hassett, A. L., Radvanski, D. C., Vaschillo, E. G., Vaschillo, B., Sigal, L. H., Karavidas, M. K., et al. (2007). A pilot study of the efficacy of heart rate variability (HRV) biofeedback in patients with fibromyalgia. Appl. Psychophysiol. Biofeedback 32, 1\u201310. doi: 10.1007\/s10484-006-9028-0<br><\/em><em><sup>14<\/sup> Caldwell, Y. T., and Steffen, P. R. (2018). Adding HRV biofeedback to psychotherapy increases heart rate variability and improves the treatment of major depressive disorder. Int. J. Psychophysiol. 131, 96\u2013101. doi: 10.1016\/j. ijpsycho.2018.01.001<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>15<\/sup> Beltr\u00e1n, A. R., Arce-\u00c1lvarez, A., Ramirez-Campillo, R., V\u00e1squez-Mu\u00f1oz, M., von Igel, M., Ram\u00edrez, M. A., et al. (2020). Baroreflex modulation during acute high-altitude exposure in rats. Front. Physiol. 11:1049. doi: 10.3389\/fphys.2020. 01049<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>16<\/sup> May, R. W., Seibert, G. S., Sanchez-Gonzalez, M. A., and Fincham, F. D. (2019). Self-regulatory biofeedback training: an intervention to reduce school burnout and improve cardiac functioning in college students. Stress 22, 1\u20138. doi: 10. 1080\/10253890.2018.1501021<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>17<\/sup> Reisert, M., Weiller, C., and Hosp, J. A. (2021). Displaying the autonomic processing network in humans \u2013 a global tractography approach. Neuroimage 231:117852. doi: 10.1016\/j.neuroimage.2021.117852<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>18<\/sup> Hamblin, M. R. Photobiomodulation or low-level laser therapy. J Biophotonics 9, 1122\u20131124, https:\/\/doi.org\/10.1002\/jbio.201670113 (2016).<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>19<\/sup> Mester, E., Ludany, G., Sellyei, M. &amp; Szende, B. On the biologic effect of laser rays. Bull Soc Int Chir 27, 68\u201373 (1968).<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Mester, E., Szende, B. &amp; Gartner, P. The effect of laser beams on the growth of hair in mice. Radiobiol Radiother (Berl) 9, 621\u2013626 (1968).<br><\/em><em><sup>20<\/sup> Hamblin, M. R. Shining light on the head: Photobiomodulation for brain disorders. BBA Clin 6, 113\u2013124, https:\/\/doi.org\/10.1016\/j. bbacli.2016.09.002 (2016).<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>21<\/sup> Detaboada, L. et al. Transcranial application of low-energy laser irradiation improves neurological deficits in rats following acutestroke. Lasers Surg Med 38, 70\u201373, https:\/\/doi.org\/10.1002\/lsm.20256 (2006). 1Scientific RepoRts | (2019) 9:6309 | https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41598-019-42693 xwww.nature.com\/scientificreportswww.nature.com\/scientificreports\/<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Oron, A. et al. Low-level laser therapy applied transcranially to rats after induction of stroke significantly reduces long-termneurological deficits. Stroke 37, 2620\u20132624, https:\/\/doi.org\/10.1161\/01.STR.0000242775.14642.b8 (2006).<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Oron, A. et al. Near infrared transcranial laser therapy applied at various modes to mice following traumatic brain injury significantlyreduces long-term neurological deficits. J Neurotrauma 29, 401\u2013407, https:\/\/doi.org\/10.1089\/neu.2011.2062 (2012).<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Lampl, Y. Laser treatment for stroke. Expert Rev Neurother 7, 961\u2013965, https:\/\/doi.org\/10.1586\/14737175.7.8.961 (2007).<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Hashmi, J. T. et al. Role of low-level laser therapy in neurorehabilitation. PM R 2, S292\u2013305, https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.pmrj.2010.10.013 (2010).<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Naeser, M. A., Saltmarche, A., Krengel, M. H., Hamblin, M. R. &amp; Knight, J. A. Improved cognitive function after transcranial, light-emitting diode treatments in chronic, traumatic brain injury: two case reports. Photomed Laser Surg 29, 351\u2013358, https:\/\/doi.org\/10.1089\/pho.2010.2814 (2011)<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>22<\/sup> Sommer, A. P. et al. 670 nm laser light and EGCG complementarily reduce amyloid-beta aggregates in human neuroblastoma cells: basis for treatment of Alzheimer\u2019s disease? Photomed Laser Surg 30, 54\u201360, https:\/\/doi.org\/10.1089\/pho.2011.3073 (2012).<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Saltmarche, A. E., Naeser, M. A., Ho, K. F., Hamblin, M. R. &amp; Lim, L. Significant Improvement in Cognition in Mild to Moderately Severe Dementia Cases Treated with Transcranial Plus Intranasal Photobiomodulation: Case Series Report. Photomed Laser Surg 35, 432\u2013441, https:\/\/doi.org\/10.1089\/pho.2016.4227 (2017).<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>23<\/sup> Zhang, J.; Xing, D.; Gao, X. Low-power laser irradiation activates Src tyrosine kinase through reactive oxygen<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>species-mediated signaling pathway. J. Cell. Physiol. 2008, 217, 518\u2013528. [CrossRef]<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Azbel\u2019, D.I.; Egorushkina, N.V.; Kuznetsova, I.I.; Ratushniak, A.S.; Shergin, S.M.; Shurgaia, A.M.; Shtark, M.B.<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>The effect of the blood serum from patients subjected to intravenous laser therapy on the parameters of<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>synaptic transmission. Biull. Eksp. Biol. Med. 1993, 116, 149\u2013151.<br><\/em><em><sup>24<\/sup> Naeser, M.A.; Zafonte, R.; Krengel, M.H.; Martin, P.I.; Frazier, J.; Hamblin, M.R.; Knight, J.A.; Meehan, W.P.;<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Baker, E.H. Significant Improvements in Cognitive Performance Post-Transcranial, Red\/Near-Infrared<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Light-Emitting Diode Treatments in Chronic, Mild Traumatic Brain Injury: Open-Protocol Study.<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>J. Neurotrauma 2014, 31, 1008\u20131017.<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>25<\/sup> Azbel\u2019, D.I.; Egorushkina, N.V.; Kuznetsova, I.I.; Ratushniak, A.S.; Shergin, S.M.; Shurgaia, A.M.; Shtark, M.B.<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>The effect of the blood serum from patients subjected to intravenous laser therapy on the parameters of<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>synaptic transmission. Biull. Eksp. Biol. Med. 1993, 116, 149\u2013151.<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>26<\/sup> Huang, S.-F.; Tsai, Y.-A.; Wu, S.-B.; Wei, Y.-H.; Tsai, P.-Y.; Chuang, T.-Y. Effects of Intravascular Laser<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Irradiation of Blood in Mitochondria Dysfunction and Oxidative Stress in Adults with Chronic Spinal Cord<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Injury. Photomed. Laser Surg. 2012, 30, 579\u2013586.<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>27<\/sup> Huang, S.-F.; Tsai, Y.-A.; Wu, S.-B.; Wei, Y.-H.; Tsai, P.-Y.; Chuang, T.-Y. Effects of Intravascular Laser<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Irradiation of Blood in Mitochondria Dysfunction and Oxidative Stress in Adults with Chronic Spinal Cord<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em>Injury. Photomed. Laser Surg. 2012, 30, 579\u2013586.<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>28<\/sup> Orendacova, M. et Kvasnak, E. \u2013 \u201cPossible Mechanism underlying neurological Post-COVID Symptoms and Neurofeedback as a Potential Therapy\u201d \u2013 frontiers in Human Neuroscience, 31 March 2022 &#8211; siehe Literaturhinweise im Artikel fu\u0308r die Details<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><sup><em>29<br>30 <\/em><\/sup><em>Orendacova, M. et Kvasnak, E. \u2013 \u201cPossible Mechanism underlying neurological Post-COVID Symptoms and Neurofeedback as a Potential Therapy\u201d \u2013 frontiers in Human Neuroscience, 31 March 2022 &#8211; siehe Literaturhinweise im Artikel fu\u0308r die Details<\/em><sup><em><br>31 <\/em><\/sup><em>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bauchatmung<\/em><sup><em><br><\/em><\/sup><em><sup>32<\/sup> https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/343386235_Z-Score_Neurofeedback-Training_with_IFEN-Pro-Z_Protocol_What_is_Z-Score-Training_and_how_can_it_be_optimized_by_multiple_components_AI-based_Neurofeedback_protocol<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><em><sup>33<\/sup> Jeff Tarrant \u2013 Meditation interventions to rewire the brain \u2013 Integrating Neuroscience Strategies \u2013 2017 ISBN 9781683730729<\/em><br data-rich-text-line-break=\"true\"><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gastbeitrag \u00a9 Hanelore Branga <\/p>\n<p>Die Erkrankungen mit dem SARS-Cov2 werden COVID-19 genannt. 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